Bio C Lack

Nach einer professionellen Zahnreinigung werden die Zahnoberflächen mit hochantibakteriell wirkenden Lacken wie Bio C (20%-iger Chlorhexidin) imprägniert, die zu einer langfristigen Hemmung Karies verursachender Keime führen.

• unterdrückt Mutans-Streptokokken
• weniger bitter und milder für das Zahnfleisch
• geeignet für die Behandlung von Kindern
• hemmt parodontale Entzündungen bei Applikation in der Tasche
• nachgewiesene Wirksamkeit


Bleaching

Kaffee, Nikotin und viele weitere äußere Einflüsse führen mit der Zeit zu einem Abdunkeln/Verfärben der Zähne. Wieder attraktiv strahlend weiß werden sie durch das Bleaching (Bleichen). Eine professionelle Zahnreinigung und die Behandlung eventueller Kariesschäden sollte hierfür unbedingt vorausgehen. Besonders wichtig ist beim Bleaching der Schutz von Gewebe und Zahnfleisch vor der intensiven Bleichsubstanz. Hier sind Sie bei Ihren Zahnärzten auf der sicheren Seite.

Bleaching bei uns in der Praxis

Mit sorgfältig angebrachtem Kunststoffschutz führen in der Regel zwei Sitzungen von je eineinhalb Stunden zum sichtbaren Erfolg.

Bleaching zuhause

Aus einem genauem Abdruck Ihrer Zähne fertigt das Dentallabor eine KunststoffSchiene, die sich zuhause mit dem Bleichgel füllen und etwa eine Woche über Nacht tragen lässt.


Brücken

Wenn Zähne fehlen, können die Lücken überbrückt werden. Nach dem Einzementieren vermittelt eine Brücke das sichere Gefühl von eigenen, festen Zähnen. Die benachbarten Zähne müssen allerdings beschliffen werden, was in der Regel zum Verlust gesunder Zahnsubstanz führt. Im zahntechnischen Labor gefertigt, besteht sie aus zwei in der Mitte durch Brückenglieder verbundenen Kronen.

Viele verschiedene Lückenbefunde im Schneide- und Backenzahnbereich können auf diese Weise therapiert werden, immer mit dem Bemühen, den Zahnersatz fest in das Kauorgan zu integrieren.

Wir helfen Ihnen richtig zu entscheiden, welches Material für Sie optimal geeignet ist – abhängig von der Position des fehlenden Zahns, seiner Funktion, von ästhetischen Faktoren und der Kosten. Keramische und Zirkonoxyd-Brücken werden selbstverständlich der Farbe Ihrer natürlichen Zähne angepasst.

Vollkeramik-Brücke aus Empress®

• der Einsatz beschränkt auf Schneidezahnbereich mit geringer Spannweite

Brücken aus Zirkonoxyd

• für den Kaudruck tragenden Backenzahnbereich
• hoch belastbar, vergleichbar mit Metall, erlauben sie eine größere Spannweite
• erfüllen höchste ästhetische Ansprüche und sind biokompatibel

„Maryland“-Brücke

• zum temporären Ersatz eines einzelnen Zahnes, meist im Schneidezahnbereich
• erspart das Tragen einer Prothese z.B. in der Übergangszeit bis zur Versorgung mit einem Implantat
• wird ohne Beschleifung mittels dünner Metalllaschen auf die Rückseiten der Nachbarzähne geklebt und trägt den fehlenden Zahn als Keramikverblendung


Fissurenversiegelung und Schutzlack

Die Fissuren-und Grübchenversiegelung ist eine vorbeugende Maßnahme, die an den gefährdeten Stellen der Zähne bei Kindern (besonders die Kauflächen der Backenzähne) angewandt wird. Durch das Auftragen eines bakterienhemmenden Gels kann der Zahn kariesfrei gehalten werden.

Wir benutzen hierfür BioC-Lack:

• unterdrückt Mutans-Streptokokken
• weniger bitter und milder für das Zahnfleisch
• geeignet für die Behandlung von Kindern
• hemmt parodontale Entzündungen bei Applikation in der Tasche
• nachgewiesene Wirksamkeit


Fluoridierung

Die Fluoridierung der Zähne ist ein fester Bestandteil der Karies- und Parodontitis-Prophylaxe und gehört zur professionellen Zahnreinigung. Fluoride sind natürliche Bausteine des Körpers, die an Knochenbildung und Wachstum maßgeblich beteiligt sind. Sie fördern die Remineralisierung des Zahnschmelzes nach einer Säureattacke und hemmen den Bakterienstoffwechsel und folglich auch die Produktion von zahnschmelzschädigenden Säuren.

Fluorid ist nur wirksam, wenn er von außen auf die Zahnoberfläche aufgetragen wird. Eine weitere Indikation von Fluoriden ist die lokale Behandlung von empfindlichen Zahnhälsen.

Ursache und Wirkung

Ein Zahnhals wird normalerweise durch den Zahnschmelz und das Zahnfleisch geschützt. Vor allem durch die Parodontitis aber auch durch falsches Zähneputzen zieht sich das Zahnfleisch zurück und der Zahnhals wird freigelegt. Dadurch können thermische und chemische Reize durch die feinen Zahnkanäle bis an den Zahnmark (fälschlicherweise oft Zahnnerv genannt) durchdringen und Schmerzen verursachen. Das Auftragen von Fluoridlack versiegelt die offenen Dentinkanälchen und lässt die Schmerzempfindlichkeit verschwinden.

Fluorid ist zwar in jeder Zahnpasta. Der Gehalt ist allerdings minimal und auf 1500ppm (Teile pro Million) begrenzt.


Füllungen & Co

Wissen Sie…

… dass Karies durch Bakterien verursacht wird, die die Eltern durch Küssen und Schnullerablecken auf ihre Säuglinge und Kleinkinder übertragen?

… dass, wenn Ihr Kind bis zum 4. Lebensjahr von diesen Keimen verschont bleibt, es gute Aussichten hat, kariesfrei zu bleiben?

Daher empfehlen wir:

• bei Schwangeren ein Speicheltest über die Keimbesiedlung der Mundhöhle durchzuführen.
• Gefährdete Zähne durch eine passgenaue Schiene mit Fluoriden anzureichern
• Durch Ernährungsratschläge das ‚Nuckelflaschen-Syndrom‘ (flächige Milchzahnkaries) zu vermeiden
• Schwangerschaftsbedingte Zahnfleischentzündung in mehreren professionellen Zahnreinigungen durchzuführen


Gold

Ein Goldinlay ist die haltbarste Füllung, die zur Zeit erhältlich ist. Gold allein wäre übrigens viel zu weich, doch als Legierung mit härteren Metallen bekommt es eine Stabilität, die selbst Füllungen in den Backenzähnen zum Teil 15 Jahre und länger halten lässt.


ICON®

Kleinere bzw. beginnende Karies-Schädigungen können seit kurzem auch ohne Bohren behandelt werden. ICON® ist ein neues innovatives System der frühzeitigen Kariesbehandlung: mikroinvasiv, ohne Schmerzen und nahezu ohne Verlust gesunder Zahnsubstanz.

Mit einem Gel wird die defekte Stelle entfernt.

Anschließend wird ein flüssiger Kunststoff auf die Oberfläche aufgetragen, der über Kapillarkräfte in die Schmelzmatrix eindringt und mittels Licht gehärtet wird. Die Behandlung dauert lediglich etwa 15 Minuten. Von den gesetzlichen Krankenkassen wird sie leider nicht vergütet.


Implantate

Implantate sind eine zahnschonende Alternative zu Brücken oder eine komfortable Befestigungslösung für Prothesen. Sie haben sich seit langem in der Praxis bewährt.

Die Vorzüge

• Lücken können gefüllt werden, ohne Nachbarzähne zu versehren
• Komfort im Mund: das Gefühl von eigenen, festen Zähnen
• Einzeln stehende Zähne lassen sich besonders gut reinigen
• Der Kieferknochen in zahnlosen Kieferabschnitten kann sich nicht zurückbilden und schrumpfen, da ein Druck auf den Knochen ausgeübt wird

Eine künstliche Zahnwurzel aus dem biologisch hochverträglichen Titan wird nach gründlicher Voruntersuchung operativ in den zahnlosen Kieferkammbereich eingebracht, um direkt mit dem Knochen verwachsen zu können. Nach etwa 3 Monaten wird es mit einer Krone aus Gold und/oder Keramik versorgt – entweder als einzelner Zahn oder zum Halt für eine Brücke oder eine Prothese.

Implantate sind heutzutage in fast allen Fällen realisierbar, soweit folgende Voraussetzungen gegeben sind:

• ausreichendes Knochenangebot
• Nichtraucher
• Nicht-Knirscher

Eine optimale, durch den Zahnarzt kontrollierte Mundhygiene ist unbedingt notwendig um eine Langlebigkeit des Implantates zu erzielen.


Inlays

Inlays sind hochwertige und langlebige Füllungen. Nach einem Gebissabdruck wird das Inlay im Labor individuell angefertigt und je nach Material verklebt oder mit Zement verankert.


Invisalign®-Methode zur Zahnregulierung

Das im amerikanischen Silicon Valley entwickelte Behandlungskonzept invisalign® verhilft auch noch Erwachsenen zu einem perfekten Lächeln. Der aktuelle und der zu erreichende Zustand Ihrer Zähne wird mit Hilfe modernster 3D-Imaging-Computertechnologie bestimmt. Das dargestellte Behandlungsprogramm unterteilt sich in einzelne Phasen, für die jeweils eine individuelle Schiene angefertigt wird.

Diese sogenannten Aligner-Schienen üben dann einen sanften Druck auf die zu korrigierenden Zähne aus und verändern so sukzessive deren Position. Etwa alle zwei Wochen wird die Schiene gegen eine neue ausgetauscht bis das Ziel erreicht ist. Je nach Grad der Zahnfehlstellung dauert die Behandlung ca. sechs bis fünfzehn Monate.

Die invisalign®-Methode ist bei einer Vielzahl von Indikationen aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht dem bisherigen Standard einer konventionellen Methode mittels Zahnspangen absolut gleichzusetzen.


Karies

Weitere Faktoren sind dafür verantwortlich, ob, wie schnell und in welchem Ausmaß eine Karies entstehen kann: die Mineralqualtität des Zahnschmelzes, die Speichelbeschaffenheit und die Plaquezusammensetzung. Zudem beeinflussen Zahnstellung, Zahnfehlbildungen und die Genetik eine Kariesanfälligkeit.


Keramik

Das edelste Material für verloren gegangene Zahnsubstanz ist das Keramik-Inlay: eine gepresste und geschichtete Einlagefüllung in der exakten Farbe ihrer Zähne. Im zahntechnischen Labor auf dem Modell Ihrer Zähne erarbeitet, stellt sie die anatomischen Feinheiten des betreffenden Zahnes wieder her.

Auch größere Defekte lassen sich mit Keramik-Inlays nahezu unsichtbar beheben.


Komposite

Die adhäsive Füllungstechnik mit Komposit hat die Zahnheilkunde revolutioniert. Durch Auftragen von Komposit können wir schmale Zähne verbreitern und somit Lücken schließen, abgebrochene Schneidezähne oder abgesplitterte Schneidekanten wieder aufbauen, abgenutzte Schmelzflächen auffüllen und vieles mehr.

Unter maximalem Erhalt Ihrer Zahnsubstanz lassen sich Ergebnisse erzielen, die früher nur mit umfangreichem Beschleifen der Zähne und Überkronungen möglich waren.


Komposite und Kunststofffüllungen

Moderne Verbundwerkstoffe können in der sogenannten Adhäsivtechnik mit dem Zahn verklebt werden. Die Komposits (glaspartikelgefüllte Kunststoffe) werden dem Zahn farblich angepasst und dadurch hohen ästhetischen Anforderungen gerecht. Schicht für Schicht geklebt mit Hilfe von Haftvermittlern (Adhäsive) und gehärtet mit ultraviolettem Licht, verbindet sich die Füllung direkt mit dem Zahn. So wird er bakteriendicht verschlossen und mechanisch stabilisiert.

Dank dieses modernen Verfahrens lassen sich sogar hochwertige keramische Inlays in ein Zahnloch oder Verblendschalen (Veneers) an die sichtbare Außenfläche eines Frontzahns ankleben. Kunststofffüllungen zeichnen sich durch Abriebfestigkeit und lange Haltbarkeit aus: bei guter Mundhygiene ca. 10-12 Jahre.


Kronen

Sind weder Inlay noch eine Komposit-Füllung verankerbar, ist eine Rekonstruktion des Zahnes notwendig. Hierfür kommen Vollguss- oder Verblendkronen zum Einsatz, vorwiegend für den Backenzahnbereich. Die beschädigte Zahnsubstanz wird abgeschliffen und mit einer vom Zahntechniker hergestellten Krone überzogen – der Zahn bekommt seine Form und Funktionalität zurück.

Kronen sind wahlweise aus folgenden Materialien:

Gold

• seit vielen Jahrzehnten bewährt
• aus anatomischen Gründen favorisiert, wenn Keramik in ihrer nötigen Schichtstärke nicht verarbeitbar ist
• lässt sich in sehr dünnen Schichten modellieren und gießen
• relativ kostengünstig

Galvano-Krone

• sehr belastbar, daher bevorzugt für Seiten- und Schneidezähne
• ästhetisch hochwertig, weil die dünne sattgoldene Galvanoschicht der aufgebrannten Keramik einen sanften Schimmer verleiht
• ungeeignet für den Kaudruck intensiven Backenzahnbereich

Keramik

• Einsatz als Vollkeramik im Front- und Seitenzahnbereich
• einfallendes Licht kann die Krone ungehindert durchstrahlen und erzeugt verblüffende Schmelzähnlichkeit
• von natürlichen Zähnen nicht zu unterscheiden, bei genügender Schichtstärke und soweit der Kronenrand nicht unter dem Zahnfleisch verläuft

Zirkon

• metallfreie, biokompatible High-Tech-Keramik für höchste kosmetische und funktionelle Ansprüche
• höhere Stabilität als Vollkeramik
• individuelle Fertigung von Zirkongerüst und aufgebrannter Schicht in der persönlichen Zahnfarbe
• verringerte Plaquebildung, temperaturunempfindlich und geschmacksneutral
• hohe Biegefestigkeit und Risszähigkeit gewährleistet auch bei zierlicher Gestaltung hervorragende Langzeitstabilität


Lumineers

Ihr schönstes Lächeln – noch einfacher realisierbar mit Lumineers, einer innovativen Methode in der Zahnkosmetik. Die hauchdünnen Plättchen werden in sogenannter ‚No Prep‘-Technik aufgeklebt, ohne dass hierfür gesunde Zahnsubstanz beschliffen werden muss.

Eine absolut schmerzfreie Methode, die jederzeit den Ursprungszustand der Zähne wieder herstellen lässt.

Lumineers eignen sich zur Korrektur von unschönen Zahnoberflächen, zum Anschluss von Zahnlücken, bei dauerhaften Verfärbungen, abgebrochenen Ecken und Verformungen oder im Falle von Zahnfehlstellungen ohne kieferorthopädische Regulierung.


Parodontitis
Ursachen einer Parodontitis

Die zarte Zahnfleischmanschette als immunologische Dichtung ist ständig heftigen Angriffen ausgesetzt: raue Zahnsteinränder, harte Ablagerungen, weiche Beläge mit Mikroorganismen -auch Biofilm genannt-, heftige Schrubb-Bewegungen mit der Zahnbürste oder große Druckbelastung der Zähne durch Pressen oder Knirschen. Auch Rauchen oder psychischer Stress, erbliche Veranlagung oder Allgemeinerkrankungen können die Entzündung des Zahnhalteapparates begünstigen.

Folgen

Blutendes und entzündetes Zahnfleisch (Gingivitis) sind wichtige Symptome, die auf eine Parodontitis hinweisen. Die körpereigenen Zellen gehen in Abwehrhaltung und produzieren Botenstoffe, die zur Zerstörung des Zahnhaltegewebes führen. In der Folge bilden sich Knochen und Zahnfleisch zurück, der Zahn wird locker und fällt schließlich aus. Parodontitis ist eine Art körpereigener Schutzmechanismus. Denn ohne Zähne kann man leben, während früher Menschen nicht selten an Knochenentzündungen gestorben sind.

Anhaltende Parodontitis setzt ständig große Menge Botenstoffe frei, die durch das Blut im gesamten Organismus wirken. Sie können Schlaganfall, Herzinfarkt oder auch Frühgeburten verursachen. Grund genug, durch systematische zahnärztliche Untersuchungen diese Krankheit auszuschließen.

Behandlung

Parodontitis kann bereits in frühem Stadium diagnostiziert werden. Durch gezielte Prophylaxe in regelmäßigen Abständen kann sie mit bis zu 95%iger Wahrscheinlichkeit verhindert werden.

Ein Grundpfeiler der Therapie besteht darin, die verursachenden bakteriellen Zahnbeläge vollständig zu entfernen. Wir arbeiten nach der besonders schonenden und schmerzarmen Vector-Methode mit ultraschallangetriebenen, grazilen Instrumenten, mit denen auch die empfindlichen Zahnwurzeln von Bakterienbelägen sanft gereinigt werden. Bei fortgeschrittener Parodontitis wird die Therapie mit einer gezielten Antibiotikagabe kombiniert.


Prothesen

Sollte aus verschiedenen Gründen kein festsitzender Zahnersatz machbar sein, können große Lücken auch mit herausnehmbaren Prothesen versorgt werden. Je nach Befund und parodontalem Zustand gibt es verschiedene Ausführungen.

Wie der festsitzende dient auch ein herausnehmbarer Zahnersatz der Wiederherstellung der Kaufunktion, der Sprachbildung und der ästhetischen Aufwertung. Ein herausnehmbarer Zahnersatz in Form von Teil- oder Vollprothesen benötigt mehr Platz im Mund als ein festsitzender. Es gilt deshalb zu berücksichtigen, dass eine Gewöhnungsphase unerlässlich ist und anfangs auch Druckstellen im Mund auftreten können.

Klammerprothese

• einfachste und günstigste Methode, soweit entsprechende Zähne zur Befestigung bereit stehen
• nur als vorübergehende Lösung zu empfehlen, weil die Klammerung meist sichtbar ist
• schädigende Überlastung der benachbarten ‚Klammerzähne‘ möglich
• Prothesenhalt und Kaufähigkeit ist ungenügend

Geschiebe

• die den Lücken benachbarte Zähne erhalten Kronen mit integriertem Verankerungsmechanismus
• Einclicken der zu verankernden Prothese über eine seitliche und rückseitige Nut
• gut geeignet für große Lücken
• guter Halt
• sehr gutes ästhetisch-funktionelles Resultat
• benachbarte Zähne müssen jedoch bearbeitet/beschliffen werden
• nicht erweiterbar
• relativ hohe Kosten

Teleskop-Prothese (auch Doppelkronen-Prothese oder Konuskronen-Prothese)

• wenn nur noch wenige Zähne vorhanden sind
• die Restzähne werden mit zierlichen Zirkonkäppchen (dem Innenteleskop) versehen, dessen Pendant (das Außenteleskop) in die Prothese eingelassen ist
• klammerfreier Halt durch Reibungshaftung zwischen präzise ineinanderlaufende Innen- und Außenkronen
• ein herausnehmbarer Zahnersatz, der hohe ästhetische Ansprüche erfüllt und dem Träger ein sicheres Gefühl vermittelt
• bei guter Pfeilerverteilung auch als abnehmbare Brücke, im Oberkiefer gaumenfrei herstellbar
• kombinierbar mit Implantaten
• ohne großen Aufwand erweiterbar

Vollprothese

• indiziert bei einem totalem Zahnverlust
• fehlende Knochenstrukturen müssen wieder nachempfunden und ersetzt werden
• besteht aus zahnfleischfarbenem Kunststoff mit Kunststoffzähnen, die in die Position der fehlenden Zähne verankert werden
• der Halt ist nicht unproblematisch, wenn möglich sind Implantate im Oberkiefer zu bevorzugen
• es ist auch eine Gaumen-freie Ausführung möglich


PZR (Professionelle Zahnreinigung)

Die PZR ist die effektivste Behandlung zur Vorbeugung und eine optimale Ergänzung zur eigenen Mundpflege. Zahnstein und Beläge, die sich auf den Zähnen bilden, beherbergen eine große Zahl gefährlicher Bakterien, (mikrobielle Plaque bzw. Biofilm). Diese Bakterienarmee scheidet aggressive Substanzen aus, die zu Zahnschäden (Zahnkaries) und Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) bis hin zum Knochenabbau (Parodontitis) führen können.

In regelmäßigen Abständen durchgeführt (je nach individueller Situation viertel- oder halbjährlich), ist eine professionelle Zahnreinigung (PZR) das effizienteste, was wir gemeinsam für Ihr schönstes Lächeln tun können.


Veneers

Durch das Abtragen von Dentin und Schmelz geht bei einer herkömmlichen Überkronung viel gesunde Zahnsubstanz verloren. Der Zahn wird geschwächt und die Pulpa gefährdet. Bei einer Reihe von Frontzahndefekten oder Fehlstellungen bietet sich die Versorgung mit einer Verblendschale aus Keramik an.

Bei diesem Verfahren wird lediglich die äußere sichtbare Zahnfläche angeschliffen und anschließend mit einem Furnier (Veneer) aus Vollkeramik verkleidet. Die metallfreie Keramik erlaubt das ungehinderte Einfallen des Lichts und bringt eine ungeahnte Natürlichkeit zurück.


Wurzelbehandlung

Der Zahn ist im Kiefer mit der Wurzel verankert. Je weiter hinten, umso mehr Wurzeln hat er. Schneidezähne haben nur eine, Backenzähne können bis zu vier Wurzeln haben. Im inneren befindet sich der Wurzelkanal, in dem Blutgefäße und Nerven (Pulpa) verlaufen, die den Zahn mit Nährstoffen versorgen und dadurch schmerzempfindlich machen.

Ursache

Die häufigste Ursache einer Wurzelentzündung ist eine unbehandelte Karies. Bakterien dringen bis in den Nerv ein und verursachen einen pochenden Schmerz. Lässt dieser nach, ist der Nerv meistens dauerhaft geschädigt. Die Bakterien breiten sich aus, greifen die Zahnwurzel an und führen zu einer chronischen Entzündung, die sich dramatisch bis in den Kieferknochen ausweiten kann. Daher ist eine Behandlung bei Ihren Zahnärzten dringend notwendig!

Behandlung

Das entzündete Gewebe wird unter Betäubung entfernt und die infizierten Nervenkanäle gereinigt und desinfiziert. In manchen Fällen muss zusätzlich ein Medikament in die Wurzelkanäle eingebracht werden. Der Zahn wird mit speziellen Klebern und Füllmaterialien aufgefüllt, mit moderner Klebetechnik verschlossen und wieder aufgebaut. Die Infektion kann nun -u. U. mit Antibiotika- schmerzfrei ausheilen. In den meisten Fällen ist so der Erhalt des Zahnes gewährleistet.


Zähneknirschen
Schienentherapie gegen das Zähneknirschen

Als wirkungsvolle Behandlungsform hat sich die Schienentherapie bewährt, der eine Funktionsanalyse des Gebisses und eine eventuelle Korrektur der Bisslage vorausgeht. Eine Aufbiss-Schiene aus durchsichtigem Kunststoff wird individuell dem Gebiss angepasst und nachts während des Schlafes eingesetzt. Der dabei auftretende Widerstand bremst die Kieferbewegungen und verringert den Druck auf die Zähne, so dass keine weiteren Schädigungen eintreten können.

Stress abbauende Entspannungstechniken, die Körper und Psyche wieder ins Gleichgewicht bringen, können zusätzlich dazu beitragen dem Knirschen mit den Zähnen ein Ende zu bereiten.


Zement

Glasionomer-Zement dient lediglich als Übergangsfüllung zum Beispiel bei Schwangeren und Kindern an ihren Milchzähnen. Die Haltbarkeit dieses weichen Materials ist eher gering. Es eignet sich daher auch nicht für Kau- und andere stark beanspruchte Flächen.